Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hatte wahrlich keinen guten Start als Ministerpräsidentin des Saarlandes. Erst im zweiten Anlauf wurde Sie als Regierungschefin gewählt. Und auch das ohne die volle Zustimmung der eigenen Koalition – eine Stimme fehlte ihr aus dem schwarz-gelb-grünen Lager. Heute geht nun zu Ende, was Frau Kramp-Karrenbauer von Peter Müller übernommen hatte. Die sogenannte Jamaika-Koalition, ein logisches Produkt parlamentarischer Dekadenz und Selbstverstümmelung. Dabei war jedem klar, dass dieses Bündnis nie für die Ewigkeit gedacht war. Die Selbstzerstörungskräfte der saarländischen FDP haben den Bogen nun offenbar überspannt. Gebeutelt von Personalquerelen, Monopoly-Affäre und sonstigen zahlreichen Negativmeldungen scheint es für die Saar-Liberalen nur noch eine Richtung zu geben – nach unten. Gestern Abend schaffte es die FDP laut Sonntagsfrage nur noch auf 2 Prozent. |
Der saarländische Wirtschaftsminister Christoph Hartmann (FDP) beantwortet diese Frage mit einem klaren „Ja“. Das mag aus seiner Sicht auch zutreffend sein, will er doch die gestellten Forderungen der Wirtschaft befriedigen. Ob es dem Problem Abhilfe schafft, bleibt indes nicht nur offen, sondern darf aus verschiedensten Gründen bezweifelt werden. Wieder scheint es nur darum zu gehen, kurzfristige Effekte erzielen zu wollen. |
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